Warum Mitarbeiter zwischen zwei Saisonen schneller verfügbar sind — und was Betriebe dabei beachten müssen.
Nicht jeder Betrieb plant sechs Monate im Voraus. Manchmal fällt ein Mitarbeiter kurzfristig aus, die Saison läuft besser als erwartet, oder ein kleinerer Betrieb braucht für eine kurze Periode Verstärkung. In solchen Situationen ist der normale Weg — Kandidatenauswahl, Antrag, Visum aus Nepal, zwölf Wochen Vorlauf — keine realistische Option.
Was viele nicht wissen: treamjob hat regelmäßig Mitarbeiter die bereits in Österreich sind und zwischen zwei Saisonen nach einer neuen Stelle suchen, um die 9 Monate in Österreich voll auszunutzen.
Wann und warum das passiert
Das ergibt sich aus dem Rhythmus der Saisonen. Die Wintersaison in vielen österreichischen Betrieben läuft von November bis Februar — das sind drei Monate. Mitarbeiter die davor eine Sommersaison von fünf bis sechs Monaten gearbeitet haben, haben damit noch Restzeit übrig bis zur gesetzlichen Maximalarbeitszeit von neun Monaten pro Jahr.
Diese Mitarbeiter möchten in Österreich bleiben und weiterarbeiten. Sie suchen einen Betrieb der sie für die verbleibenden Monate einstellt — und sie bringen dabei etwas mit, das neu anreisende Mitarbeiter nicht haben: Österreich-Erfahrung.
Was der konkrete Vorteil ist
Der bürokratische Ablauf ist grundsätzlich derselbe wie bei einem Erstantrag — Ersatzkraftverfahren, Regionaler Beirat, AMS-Bescheid. Was wegfällt, ist der Visumsprozess in Nepal.
Statt des aufwändigen Honorarkonsulat-Termins in Kathmandu mit drei bis vier Wochen Wartezeit und 25 Tagen Bearbeitungszeit wird das Visum in Österreich verlängert. Das dauert vom Antrag bis zum Termin, bei dem das Visum direkt ausgestellt wird, zwei bis drei Tage. Der Gesamtprozess ist damit deutlich kürzer als bei einem Mitarbeiter der aus Nepal einreist.
Dazu kommt: Diese Mitarbeiter kennen die österreichische Arbeitskultur bereits. Pünktlichkeit, Hygienestandards, Umgang mit Gästen, Küchenabläufe — das alles ist vertraut. Die Einarbeitungszeit ist entsprechend kürzer.
Für welche Betriebe das passt
Diese Option ist vor allem für Betriebe interessant die kurzfristig Unterstützung für zwei bis vier Monate brauchen — etwa nach der Wintersaison wenn einzelne Mitarbeiter abspringen, oder für kleinere Betriebe die keine lange Vorlaufzeit einplanen können.
Auch für Betriebe die einen Mitarbeiter aus einem anderen Betrieb übernehmen möchten den sie bereits kennen, ist das ein möglicher Weg.
Wann diese Mitarbeiter verfügbar sind
Das ergibt sich direkt aus dem Saisonrhythmus. Wer eine kürzere Sommersaison von vier bis fünf Monaten gearbeitet hat, kann danach noch eine Wintersaison dranhängen und so die verbleibenden Monate bis zur Neunmonatsgrenze ausschöpfen. Umgekehrt haben Mitarbeiter nach einer Wintersaison oft noch Restmonate übrig, die sie bis in den Sommer hinein nutzen können.
treamjob hat regelmäßig Kandidaten in dieser Situation. Ob gerade jemand Passendes verfügbar ist, hängt vor allem davon ab wann ein Betrieb den Mitarbeiter braucht — nicht davon ob grundsätzlich jemand da ist. Eine direkte Anfrage lohnt sich deshalb fast immer.




