FAQs
Ablauf & Dauer
Wie lange dauert die Vermittlung?
Realistisch sind derzeit 10 bis 12 Wochen vom ersten Kontakt bis zur Anreise. Der größte Zeitfaktor ist aktuell die Wartezeit auf einen Visumtermin beim Honorarkonsulat in Kathmandu — drei bis vier Wochen, plus 25 Tage Bearbeitungszeit nach dem Termin. Wer spätestens 12 Wochen vor dem geplanten Arbeitsbeginn startet, ist auf der sicheren Seite.
Wie läuft der Prozess Schritt für Schritt ab?
- Kandidatenauswahl: Wir stellen passende Profile vor, auf Wunsch mit kurzem Videogespräch.
- eAMS-Zugang: Der Betrieb richtet einen eAMS-Zugang ein und erteilt treamjob Zugriff.
- Antragstellung: Wir übernehmen die vollständige Einreichung über das eAMS-Portal.
- Ersatzkraftverfahren & AMS-Prüfung: Das AMS prüft ob eine inländische Ersatzkraft verfügbar ist — dieser Schritt dauert ca. 2–3 Wochen.
- Regionaler Beirat: Das Gremium aus Sozialpartnern entscheidet über die Zulassung — ca. 1–2 Wochen.
- AMS-Bescheid: Die rechtliche Grundlage für die Visumbeantragung.
- Visumverfahren in Kathmandu: 3–4 Wochen Wartezeit auf Termin, plus 25 Tage Bearbeitungszeit.
- Anreise & Arbeitsbeginn.
Was muss der Betrieb selbst erledigen?
Nur zwei Dinge: den eAMS-Zugang einrichten und Zugriff für treamjob erteilen — sowie im Zuge des Ersatzkraftverfahrens rückmelden, ob sich gemeldete österreichische oder EU-Bewerber tatsächlich gemeldet haben und ob sie geeignet sind. Den Rest übernimmt treamjob vollständig.
Wer holt den Mitarbeiter am Flughafen ab?
Wenn es zeitlich und örtlich möglich ist, holt treamjob den Mitarbeiter ab und bringt ihn zum Betrieb. Manche Betriebe organisieren die Abholung selbst. Wenn beides nicht möglich ist, wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxi organisiert.
Wer holt die/den Mitarbeiter am Flughafen ab?
Wenn es uns zeitlich und örtlich möglich ist, holen wir die Mitarbeiter ab und bringen diese zu Ihnen. Einige Unternehmen organisieren die Abholung selbst. Wenn beide Optionen nicht möglich sind, organisieren wir die Anreise für den Mitarbeiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxi.
Kosten & Gehalt
Was kostet die Vermittlung?
Die Behördengebühren für den AMS-Antrag betragen 35–45 € pro Mitarbeiter und werden direkt an die Behörde entrichtet. Die Vermittlungsgebühr von treamjob beträgt 500–1.000 € pro Mitarbeiter und Saison — darin enthalten sind Kandidatenauswahl, vollständige Antragstellung, Behördenkommunikation, Visumsvorbereitung und Begleitung über die ganze Arbeitsdauer.
Zum Vergleich: Andere Personalvermittlungen für Drittstaatsangehörige verlangen in Österreich oft ein bis drei Bruttomonatsgehälter pro Mitarbeiter.
Was kostet die Verlängerung?
Für die Verlängerung der Beschäftigungsbewilligung fallen erneut Behördengebühren an — üblicherweise übernimmt der Betrieb dabei die Visumsverlängerungskosten von rund 200 € für den Mitarbeiter. Von treamjob fallen für die Verlängerung keine zusätzlichen Gebühren an.
Wie viel Gehalt bekommt ein Saisonmitarbeiter?
Das Gehalt richtet sich nach dem Kollektivvertrag für das Hotel- und Gastgewerbe — ohne Ausnahme, unabhängig von der Herkunft des Mitarbeiters. Der aktuelle KV-Mindestlohn liegt bei 2.026 € brutto pro Monat (Stand 2026, wird im Mai neu verhandelt). Überzahlung ist jederzeit möglich.
Muss ich Drittstaatsangehörigen dasselbe Gehalt zahlen wie österreichischen Mitarbeitern?
Ja. Die Gleichstellung ist gesetzlich vorgeschrieben und wird vom AMS bereits bei der Beantragung der Beschäftigungsbewilligung geprüft.
Unterkunft & Sprache
Muss ich eine Unterkunft bereitstellen?
Ja, die Bereitstellung einer geeigneten Unterkunft ist Voraussetzung für die Erteilung der Beschäftigungsbewilligung. Die Unterkunft muss sauber, beheizbar und ortsüblich sein.
Was wenn ich keine eigene Unterkunft habe?
Viele Betriebe mieten eine nahe gelegene Wohnung an — das ist eine gängige und akzeptierte Lösung. Ein Zweibettzimmer für zwei Mitarbeiter ist dabei völlig normal, da viele Kandidaten als Paare oder Bekannte gemeinsam kommen.
Muss die Unterkunft kostenlos sein?
Nein. Die Unterkunft wird in der Regel kostenlos zur Verfügung gestellt oder mit einem Eigenanteil von maximal 100 bis 200 € pro Monat verrechnet.
Muss Verpflegung angeboten werden?
Verpflegung ist nicht verpflichtend, wird aber von den meisten Betrieben an Arbeitstagen angeboten. Das sogenannte Modell „freie Station“ — Unterkunft und Verpflegung kombiniert — ist in der Branche nach wie vor üblich und wird von Mitarbeitern geschätzt.
Sprechen die Mitarbeiter Deutsch?
Alle treamjob-Kandidaten absolvieren während der Wartezeit auf ihre Vermittlung Deutschkurse von A1 bis B1. Zum Arbeitsbeginn sind die Deutschkenntnisse je nach Kandidat auf Grundniveau bis A2. Mit jeder weiteren Saison verbessern sich die Kenntnisse merklich.
Sprechen die Mitarbeiter Englisch?
Ja — fast alle Kandidaten sprechen Englisch gut. Die Kommunikation im Betrieb und mit Vorgesetzten funktioniert auf Englisch von Anfang an problemlos.
Kann ich spezifische Fachbegriffe voraussetzen?
Ja. Wenn ein Betrieb bestimmte Fachbegriffe oder Abläufe voraussetzt, kann das direkt an treamjob kommuniziert werden — diese werden dann gezielt in den Sprachunterricht der Kandidaten eingebaut.
VERLÄNGERUNG & LANGFRISTIGE PLANUNG
Wie lange darf ein Saisonmitarbeiter in Österreich arbeiten?
Bis zu neun Monate pro Kalenderjahr — abhängig vom bewilligten Zeitraum der Beschäftigungsbewilligung.
Kann die Beschäftigung verlängert werden?
Ja, sofern das gesetzliche Kontingent und der Aufenthaltstitel es zulassen. Die Verlängerung muss rechtzeitig vor Ablauf der bestehenden Bewilligung beantragt werden. treamjob übernimmt auch diesen Prozess vollständig.
Was ist der Stammsaisonär-Status?
Nach drei Saisonen in der österreichischen Hotellerie oder Gastronomie — unabhängig vom Betrieb, branchenbezogen — entfallen Ersatzkraftverfahren und Regionaler Beirat. Das AMS erteilt die Bewilligung direkt. Das spart dem Betrieb erheblich Zeit und Aufwand.
Was passiert nach fünf Saisonen?
Nach mehreren Saisonen als Stammsaisonär kann die Rot-Weiß-Rot-Karte beantragt werden — ein dauerhafter Aufenthalts- und Arbeitstitel. Das ermöglicht eine ganzjährige Beschäftigung und langfristige Personalstabilität.
VERLÄNGERUNG & LANGFRISTIGE PLANUNG
Warum aus Nepal?
Nepalesische Mitarbeiter haben sich in der österreichischen Gastronomie und Hotellerie über Jahre einen guten Ruf erarbeitet — ruhig, freundlich, zuverlässig und loyal gegenüber Betrieben die sie gut behandeln. treamjob wurde von Mitgründer Sudeep Thapa aufgebaut, der selbst aus Nepal stammt und alle Kandidaten persönlich kennt.
Was unterscheidet treamjob von anderen Vermittlungen?
Alle Kandidaten werden persönlich durch das direkte Netzwerk von Sudeep Thapa in Nepal ausgewählt — nicht über eine Datenbank. Berufserfahrung, Sprachkenntnisse und Verlässlichkeit sind bekannt bevor ein Kandidat einem Betrieb vorgeschlagen wird. Das ist der Grund warum bisher jeder Betrieb der mit treamjob arbeitet zufrieden war.
Was ist das Ziel von treamjob?
Österreichischen Betrieben zuverlässiges Saisonpersonal zu vermitteln — und nepalesischen Arbeitskräften die Möglichkeit zu geben, sich in Österreich eine dauerhafte Perspektive aufzubauen.
