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AMS-Antrag für Saisonarbeiter aus Drittstaaten: Was dahinter steckt

Ersatzkraftverfahren, Regionaler Beirat, Fristen — was hinter dem Antragsprozess steckt und worauf es ankommt.


Die Beschäftigungsbewilligung für Saisonmitarbeiter aus Drittstaaten wird über das eAMS-Portal beantragt. Das AMS begleitet diesen Prozess aktiv — bei Unklarheiten oder fehlenden Angaben meldet sich der zuständige Sachbearbeiter direkt über das Portal und gibt dem Betrieb die Möglichkeit zu ergänzen oder zu korrigieren. treamjob arbeitet seit Beginn eng mit dem AMS zusammen und kennt die Abläufe in den einzelnen Bundesländern gut.

Wer den Prozess trotzdem im Vorfeld verstehen möchte — was das Ersatzkraftverfahren bedeutet, wie der Regionale Beirat funktioniert und warum bestimmte Fristen so wichtig sind — findet hier den vollständigen Überblick.


Die Stelle im eAMS-Portal anlegen

Der Prozess beginnt mit der Anlage der offenen Stelle im eAMS-Portal. Nicht jede Tätigkeit ist dabei im Sinne des Ausländerbeschäftigungsgesetzes als Saisonstelle anerkannt — die korrekte Formulierung ist daher von Anfang an wichtig.

Ein Punkt der je nach Bundesland unterschiedlich läuft: In manchen Bundesländern startet das AMS das Ersatzkraftverfahren automatisch nach Einreichung des Antrags. In anderen muss der Betrieb die Stelle zuerst aktiv im eAMS ausschreiben, bevor das Verfahren beginnt. treamjob kennt diese regionalen Unterschiede und legt die Stelle von Anfang an entsprechend korrekt an.


Das Ersatzkraftverfahren

Nach der Antragstellung aktiviert das AMS das Ersatzkraftverfahren — die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung ob die offene Stelle nicht vorrangig mit einer österreichischen oder EU-Arbeitskraft besetzt werden kann.

Das Verfahren dauert in der Regel 10 Arbeitstage. In dieser Zeit können vom AMS zugewiesene Arbeitslose die Stelle annehmen. Die Bewerberliste kann vom AMS aktualisiert werden, was das Verfahren auf beispielsweise 14 Arbeitstage verlängert.

Am Ende des Verfahrens nimmt der zuständige AMS-Sachbearbeiter in der Regel telefonisch Kontakt mit dem Betrieb auf. Der Betrieb gibt dann Rückmeldung — entweder online über das eAMS-Portal oder per Formular — ob sich zugewiesene Bewerber gemeldet haben und ob sie für die Stelle geeignet waren.

Diese Rückmeldung sollte spätestens bis Donnerstag abgeschlossen sein. Der Grund liegt im Sitzungsrhythmus des Regionalen Beirats: Damit ein Fall am darauffolgenden Dienstag behandelt werden kann, müssen alle Unterlagen am Freitag den Sozialpartnern vorliegen.


Der Regionale Beirat

Nach abgeschlossenem Ersatzkraftverfahren entscheidet der Regionale Beirat über die Kontingentbewilligung. Das Gremium — bestehend aus Vertretern der Wirtschaftskammer und der Arbeiterkammer — tagt in der Regel dienstags.

Die Fristenkette ist eng aber klar: Rückmeldung bis Donnerstag, Unterlagen liegen freitags beim Beirat vor, Entscheidung fällt am darauffolgenden Dienstag. Wer die Donnerstag-Frist verpasst, wartet nicht eine Woche — sondern bis zur nächsten Beiratssitzung.

Nach positiver Entscheidung ergeht der AMS-Bescheid, der die Grundlage für die Visumbeantragung des Mitarbeiters in Nepal bildet.


Worauf beim Antrag zu achten ist

Stellenbezeichnung und Saisonstellen-Status Die Formulierung der Stelle im eAMS-Portal muss den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Wenn etwas unklar ist, meldet sich das AMS mit Rückfragen — es hilft aber, die Stelle von Anfang an korrekt anzulegen.

Unterkunftsangaben Die Unterkunft kann kostenlos oder mit einem Eigenanteil verrechnet werden. Wichtig ist dass dieser Eigenanteil korrekt im Dienstvertrag ausgewiesen ist — ein direkter Lohnabzug vom Bruttolohn ist nicht zulässig und führt zu Nachfragen.

Bundeslandspezifische Abläufe Je nach Bundesland läuft der Einstieg ins Ersatzkraftverfahren unterschiedlich. treamjob kennt diese Unterschiede und geht entsprechend vor.

Rückmeldung bis Donnerstag Die Frist ergibt sich direkt aus dem Beiratsrhythmus und ist nicht verschiebbar.


Was treamjob übernimmt

Der Betrieb stellt einen eAMS-Zugang zur Verfügung und erteilt treamjob Zugriff. Alles weitere — korrekte Anlage der Stelle, Antragstellung, Koordination des Ersatzkraftverfahrens, Fristenmanagement und Kommunikation mit dem AMS — übernimmt treamjob vollständig.

Die einzige Mitwirkung des Betriebs während des Verfahrens: Rückmeldung geben ob sich zugewiesene Bewerber gemeldet haben — rechtzeitig bis Donnerstag.


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