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Vom Saisonier zum Stammpersonal: Der 5-Jahres-Plan

Wie Betriebe aus einer guten Saisonkraft langfristig eine feste Arbeitskraft machen — und welche rechtlichen Vorteile dabei entstehen.

Viele Betriebe die zum ersten Mal mit nepalesischen Saisonmitarbeitern arbeiten, sind überrascht wie gut es funktioniert. Die Mitarbeiter kommen motiviert, fügen sich gut ins Team ein und erledigen ihre Arbeit zuverlässig. Die naheliegende Frage nach der ersten Saison lautet deshalb: Wie bekommen wir denselben Menschen nächstes Jahr wieder?

Die gute Nachricht: Das ist nicht nur möglich, sondern mit jeder weiteren Saison einfacher — und ab einem bestimmten Punkt sogar deutlich weniger bürokratisch als beim ersten Mal.


Die erste Saison: Kennenlernen ohne Risiko

Der Einstieg läuft über das reguläre Saisonkontingent — Beschäftigungsbewilligung, Ersatzkraftverfahren, Regionaler Beirat. Der Prozess dauert zehn bis zwölf Wochen und erfordert Vorbereitung, aber wer ihn einmal durchlaufen hat, weiß was ihn erwartet.

Die erste Saison ist für beide Seiten eine Kennenlernphase. Der Betrieb sieht wie der Mitarbeiter im Alltag ist — wie er mit Gästen umgeht, wie er sich ins Team einfügt, ob er Eigenverantwortung übernimmt. Nepalesische Mitarbeiter kommen in der Regel mit dem Ziel wiederzukommen. Wer gut behandelt wird und eine echte Perspektive sieht, bleibt der Entscheidung für diesen Betrieb treu.


Ab der dritten Saison: Der Stammsaisonär-Status

Wer als Saisonmitarbeiter dreimal mindestens 90 Tage in der österreichischen Hotellerie oder Gastronomie gearbeitet hat, kann den Status des Stammsaisonärs beantragen — unabhängig davon ob das immer beim selben Betrieb war. Der Status ist der Branche zugewiesen, nicht dem einzelnen Arbeitgeber.

Was das für Betriebe bedeutet: kein Ersatzkraftverfahren mehr, kein Regionaler Beirat. Der Betrieb bekommt keine Bewerber mehr zugeteilt die er ablehnen oder begründen muss — stattdessen erteilt das AMS die Beschäftigungsbewilligung direkt. Der administrative Aufwand sinkt spürbar, die Planungssicherheit steigt.

Das bedeutet auch: Wer über treamjob einen Mitarbeiter einstellt der bereits in früheren Saisonen in der Branche gearbeitet hat, profitiert unter Umständen sofort von diesem vereinfachten Verfahren — ohne selbst drei Jahre warten zu müssen.


Das Ziel nach fünf Jahren: Die Rot-Weiß-Rot-Karte

Nach mehreren Saisonen als Stammsaisonär ist der nächste logische Schritt die Rot-Weiß-Rot-Karte — ein dauerhafter Aufenthalts- und Arbeitstitel der es dem Mitarbeiter ermöglicht, ganzjährig in Österreich zu arbeiten und zu leben.

Das ist für Betriebe interessant die einen zuverlässigen Mitarbeiter nicht mehr nur für die Saison haben wollen, sondern dauerhaft. Wer diesen Weg geht, hat nach fünf Jahren eine Arbeitskraft im Team die den Betrieb in- und auswendig kennt, die Abläufe versteht und keine Einarbeitung mehr braucht.

treamjob begleitet diesen Weg von der ersten Saisonbewilligung bis zur Rot-Weiß-Rot-Karte — für Betriebe die langfristig planen wollen, ist das eine der stabilsten Personalstrategien die aktuell möglich ist.


Was es braucht: Kontinuität und ein gutes Arbeitsumfeld

Der 5-Jahres-Plan funktioniert dann am besten wenn der Betrieb dem Mitarbeiter von Anfang an klar signalisiert dass er willkommen ist und eine Perspektive hat. Das bedeutet nicht viel — faire Bezahlung nach KV, eine ordentliche Unterkunft, respektvoller Umgang im Alltag. Nepalesische Mitarbeiter die sich wohlfühlen, kommen wieder. Das ist keine Ausnahme, sondern die Regel.

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